Monatsabschluss mit neuer Erfahrung – Hallo, März!

Hallo,

wir haben ein Kinderbuch mit einer kleinen Geschichte für jeden Tag. Heute Abend ist unserer Tochter aufgefallen, dass dort auch der 29. Februar vermerkt ist. Oh, was für ein Aufschrei, denn wie ich mich belehren lassen muss, wir haben bereits den 1. März. Das Buch habe einen riesigen Fehler und sie könne das jetzt nicht mehr lesen. Vielmehr der Papa – eih, ich will, darf aber nur in seltenen Ausnahmesituationen! – abends nie wieder vorlesen. Und das ist der Moment, an dem Mama einer wissbegierigen Dame erzählen darf, was ein Schaltjahr ist. Pssst, auch wenn es oft passiert, wenn ich abgelenkt bin, aber ich liebe es sehr, wenn sie so neugierig ist! “Nun, alle vier Jahre gibt es im Februar einen Tag mehr und das Buch ist nicht nur an das Jahr 2021 gebunden. Das nennt man Schaltjahr.” “Was ist ein Schaltjahr?” “Ein Jahr, in dem es einen Tag mehr im Jahr gibt und das ist eben der 29. Februar.” “Was für ein Schwachsinn.” Tjao… ich wollte es eigentlich näher erklären, immerhin gibt es dahinter nämlich doch einen Sinn. Anhand ihres Ganges merkte ich jedoch, dass kein Bedarf besteht. Sie verlässt den Raum. Wenn Dinge doch auch im Erwachsenenalter so einfach wären.

Der Februar hat jedenfalls echt schön begonnen. Nach herrlichem Schnee – ich durfte Schlitten fahren, juhuuu! – kommt Sonnenschein und ich habe viel genäht. Dabei habe ich alle meine kreativen Projekte <klick hier für den Überblick> geschafft. Nebenbei habe ich einen neuen Job bekommen und alles ist zu schön um wahr zu sein. Abgesehen von holprigen Start in den Präsenzunterricht. Die letzte homeschooling Woche vergesse ich auch lieber. Mit Bekanntgabe, dass Madame ihre Lehrerinnen wieder sehen wird, war ich abgeschrieben und die Stunden bis Schulstart dehnten sich ins Unendliche aus. Was für ein Glück, dass ich noch so einige Häkeltiere in petto habe.

Aber das alles ist nichts im Vergleich zu dem einen Anruf in der letzten Februarwoche. Der, den wir voller Schrecken schon länger befürchten und dann doch gehofft haben, er würde vorerst nicht mehr kommen. Nun ist er da und meine Aufgabe ist, meinem Mann den Rücken frei zu halten. Nie war ich stärker mit ihm verbunden, wie in dem Moment seines Anrufs. So zumindest der erste Gedanke. Dies stimmt bei näherer Betrachtung jedoch nicht. Der Moment gemeinsam im Kreißsaal ist nicht zu überbieten. Zum Leben gehört idiotischerweise der Tod und so hat unsere Maus letzte Woche leider ihren Großvater verloren.

Es gibt viel zu tun. Nebenbei muss unser Heim vor dem Berufsstart entrümpelt werden, eben ein klassischer Frühjahrsputz. Den Garten habe ich fertig, es fehlen noch Balkonkästen. Deshalb kann ich für den folgenden Monat keine großen Nähpläne machen. Einzig meinen Bloggeburtstag will ich nicht vernachlässigen. Dazu aber morgen mehr. Soviel sei verraten, eine Wichtelparty wird es nicht. Vielmehr geht es um… ach, schau einfach morgen nochmal rein 🙂

Auf der spontanen Internetrecherche nach einem Spruch für den neuen Monat habe ich folgenden Satz entdeckt:

Der schönste Monat für das Herz, ist und bleibt der Monat März. 

Angeblich ein Deutsches Sprichwort. Wiedermal findet mich etwas, was akut passender nicht sein könnte. Voller Hoffnung und Dankbarkeit gehen wir also geschwind in den neuen Monat und genießen jeden Tag.

Herzliche Grüße
Deine Jenny

One Reply to “Monatsabschluss mit neuer Erfahrung – Hallo, März!”

  1. Liebe Jenny,
    ich bin mir ziemlich sicher das du deinem Mann den Rücken stärkst, auch wenn dir das manchmal nicht so vor kommt. 🤗 Ich wünsche euch viel Kraft für die kommenden Aufgaben. So ein Jahresvorlesebuch hatten wir auch….. ja manchmal wünscht man sich die Leichtigkeit der Kinderzeit zurück.

    Viele liebe Grüße deine nähbegeisterte Andrea 🍀🍀

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